Anlagepolitik
Anlageziel des Fonds ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte. Hierzu sollen überwiegend die Zins-, Kurs- und Währungschancen der europäischen Rentenmärkte einschließlich Zentral- und Osteuropas genutzt werden. Gleichzeitig werden bei der Auswahl der Anlagen Nachhaltigkeitskriterien beachtet. Dabei wird die Erzielung einer größtmöglichen Rendite bei gleichzeitig angemessenem Risiko für diese Anlageklasse angestrebt. Um dies zu erreichen, legt der Fonds zu mindestens 60% des Fondsvermögens in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa (inklusive Osteuropa) an. Maximal 40% dürfen in verzinsliche Wertpapiere außereuropäischer Aussteller investiert werden, die auf Euro oder US-Dollar lauten. Davon dürfen maximal 15% des Fondsvermögens nicht gegenüber dem Euro währungsgesichert sein. Die Anlagen erfolgen u.a. in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten Anleihen, z.B. Pfandbriefen. 85% der Wertpapiere müssen ein Investment-Grade-Rating aufweisen (eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität der Wertpapiere oder deren Aussteller). Mindestens 60% der Anlagen lauten auf Euro oder sind gegenüber dem Euro währungsgesichert. Dem Fonds liegt ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Der fundamental orientierte Investmentansatz kombiniert gezielt „Top-Down“ sowie „Bottom-Up“-Elemente. Die Basis stellt die Analyse makroökonomischer sowie (geo)politischer Parameter dar, ergänzt durch qualitative sowie quantitative fundamentale Bewertungen der einzelnen Vermögensgegenstände, z.B. Bonitätsanalyse der Emittenten, relativer Vergleich der Wertpapiere mit anderen korrespondierenden Ausstellern. Im Rahmen des Investmentansatzes wird auf die Nutzung eines Referenzwertes (Index) verzichtet, da die Fondsallokation/Selektion nicht mit einem Index vergleichbar ist. Bei der Auswahl geeigneter Anlagen werden ökologische, soziale und/oder die Unternehmens- bzw. Staatsführung betreffende Kriterien (ESG-Kriterien) berücksichtigt. Dazu werden Unternehmen nach Kriterien für Umweltmanagement (z.B. Klimaschutz, Umweltpolitik), soziale Verantwortung (z.B. Sozialstandards in der Lieferkette, Sicherheit und Gesundheit) und Unternehmensführung (z.B. Bestechung, Korruption, Transparenz und Berichterstattung) bewertet und im Ergebnis entweder in das investierbare Universum aufgenommen oder aus diesem ausgeschlossen. Bei staatlichen Emittenten stehen Kriterien wie beispielsweise Ressourcennutzung und Treibhausgasemissionen (E), Einkommensungleichheiten und Arbeitslosigkeit (S) oder politische Rechte und zivile Freiheiten (G) im Fokus. Die Ausschlusskriterien orientieren sich an den Prinzipien des UN Global Compact sowie an den Geschäftspraktiken der Emittenten. Die zehn Prinzipien des UN Global Compact umfassen Leitlinien zum Umgang mit Menschenrechten, Arbeitsrechten, Korruption und Umweltverstößen. Unterzeichner sollen unter anderem den Schutz der Menschenrechte sicherstellen sowie die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien beschleunigen und im Umgang mit Umweltproblemen dem Vorsorgeprinzip folgen. Die Einstufung welche Unternehmen in diesem Sinne kontroverse Geschäftspraktiken anwenden, erfolgt im Rahmen des Investmentprozesses. Unternehmen, die kontroverse Waffen herstellen, werden grundsätzlich aus dem Anlageuniversum ausgeschlossen. Nicht investiert wird zudem in Staaten, die nach dem Freedom-House Index als „unfrei“ („not free“) eingestuft werden und/oder nach dem Corruption-Perceptions-Index einen Score von weniger als 40 aufweisen. Detaillierte Angaben zur Nachhaltigkeitsstrategie und deren Merkmale können Sie der nachhaltigkeitsbezogenen Offenlegung im Anhang des Verkaufsprospekts, dem entsprechenden Anhang des Jahresberichts sowie der nachhaltigkeitsbezogenen Offenlegung auf der Webseite des Fonds entnehmen. Dieser Investmentfonds darf mehr als 35 % des Sondervermögens in Wertpapiere und Geldmarktinstrumente der Mitgliedstaaten der Europäischen Union und ihrer Gebietskörperschaften, der Mitgliedstaaten der OECD und internationalen Einrichtungen öffentlich-rechtlichen Charakters, denen mindestens ein Mitgliedstaat der EU angehört, investieren. Es können Derivate zu Investitions- und/oder Absicherungszwecken eingesetzt werden. Ein Derivat ist ein Finanzinstrument, dessen Wert – nicht notwendig 1:1 – von der Entwicklung eines oder mehrerer Basiswerte wie z. B. Wertpapieren oder Zinssätzen abhängt. Die Erträge eines Geschäftsjahres werden bei dieser Anteilklasse grundsätzlich ausgeschüttet. Die Ermittlung der Rendite erfolgt auf Basis der täglich berechneten Anteilpreise, welche auf Grundlage der im Fonds enthaltenen Vermögenswerte berechnet werden.
Performance-Diagramm (27.02.2026)
Performance (27.02.2026)
Kumulierte Performance (27.02.2026)
Performance im Jahr (27.02.2026)
Risikokennzahlen (27.02.2026)
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1 Jahr |
3 Jahre |
5 Jahre |
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0,89 % |
1,20 % |
1,19 % |
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1,14 |
0,93 |
0,29 |
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1 |
1 |
3 |
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-0,64 % |
-0,66 % |
-4,43 % |
Risiko-Rendite-Matrix (27.02.2026)
Top 10 Holdings
| ASB Bank Ltd. MTN 25/30 |
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0,82 % |
| Corning Inc. Notes 23/26 |
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0,47 % |
| DNB Bank ASA FLR MTN 25/31 |
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0,46 % |
| Europaeische Union MTN 21/26 |
|
1,12 % |
| Europaeische Union MTN 25/28 |
|
0,54 % |
Länder/ Regionen
| Belgien |
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5,07 % |
| Deutschland |
|
10,50 % |
| Dänemark |
|
3,46 % |
| Frankreich |
|
11,81 % |
| Italien |
|
4,36 % |
Branchen
| Automobil |
|
5,25 % |
| Banken |
|
31,90 % |
| Finanzdienstleistungen |
|
6,66 % |
| Gesundheitswesen |
|
6,04 % |
| Immobilien |
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5,55 % |